ZERTIFIZIERTE PASSIVHAUS-ARCHITEKTEN

Unser Architekturbüro ist auf die Projektierung und den Bau von nachhaltigen Passivgebäuden, d. h. von Gebäuden mit sehr geringem oder überhaupt keinem Energiebedarf, spezialisiert, um komfortable, gesunde Wohnbereiche zu schaffen. Wir beraten in Bezug auf die Konzeptionierung und Projektierung von Passivhäusern.

Unser Partner, der technische Architekt Pedro Hurtado, ist Passivhaus-Designer und Unternehmer. Wir und unser Partner versuchen mit dem Kunden eng zusammen zu arbeiten, um nachhaltige Passivbauprojekte mit hoher Energieeffizienz oder Null-Energie-Gebäude zu entwerfen und auszuführen.

 

KONZEPT „PASSIVHAUS“

Das Konzept „Passivhaus“ bezieht sich auf Gebäude, die nur wenig Energie verbrauchen, das heißt, Gebäude mit einem Energiebedarf von fast Null (Null-Energie-Gebäude oder NZEB auf Englisch).

Die konstruktiven Anforderungen an diese Art von Gebäuden trägt dazu bei, dass die Innenraum-Umweltqualität sehr hoch ist und deswegen beziehen wir uns auf komfortable, sehr gesunde Wohnungen, wenn wir von Passivhäusern sprechen.

Die Passivhaus-Zertifizierung wurde Ende der 1980er Jahre in Deutschland etabliert und hat sich als Referenz für energieeffizientes Bauen in zahlreichen Ländern ausgebreitet.

Im Mittelmeerraum gibt es bereits Hunderte von Passivhäusern und -gebäuden, die nach demselben Standard erbaut wurden.

Mit dem Ziel, bestehende Ressourcen mit passiven Baumethoden zu optimieren, kann der Klimatisierungsbedarf im Bereich Heizung und Kühlung um 70 Prozent in Bezug auf bestehende, aktuell geltende Vorschriften (CTE) reduziert werden.

 

UNTERSTÜTZUNG ALS PASSIVHAUS-ARCHITEKTEN

Auswahl des Geländes
Begleitung und Beratung bei der Suche des bestmöglichen Standorts für den Bau des Hauses/Gebäudes. Es werden verschiedene Faktoren wie Ausrichtung, Sonneneinstrahlung und Neigung usw. berücksichtigt.

Konstruktive Typologie
Wir bestimmen das Konstruktionssystem, das die Wohnung haben wird und geben dabei den industriellen Elementen und der Trockenbauweise Präferenz, um somit Zeit und Kosten zu reduzieren.

Materialien
Empfehlung von Materialien gemäß ökologischer Nachhaltigkeit des Projekts.

KONSTRUKTIVE ANFORDERUNGEN AN PASSIVHÄUSER

  1. Gute thermische Isolierung
    Durch eine erhöhte Dämmstoffdichte wird der für die Klimatisierung des Gebäudes notwendige Energiebedarf sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten auf weniger als 15 kWh/m² pro Jahr bei Heizung und/oder Kühlung reduziert.
     
  2. Hochwertige Schreinerarbeiten und maximale Leistungsfähigkeit
    Es ist wichtig, dass Gebäude über Schreiner- und Glasarbeiten verfügen, die die Vorteile der Sonneneinstrahlung im Winter ausnutzen.
     
  3. Vermeiden von Wärmebrücken
    Das Fehlen einheitlicher konstruktiver Elemente kann sich auf Gebäude mit hoher Energieeffizienz sehr entscheidend auswirken.

4. Mechanisches Ventilationssystem mit Wärmerückgewinnung
Dadurch wird im Inneren eine sehr hohe Hygienequalität erreicht.
 

5. Maximale Luft- und Winddichtheit
So kann maximale Energieersparnis erreicht, Kondensatbildung vorgebeugt und der Schallschutz im Innenbereich erhöht werden. Die Lufterneuerung pro Stunde kann so auf einen Wert von 0,6 (Dichtheitsgrad 50 Pa) mithilfe des BlowerDoor-Tests oder des Infiltrationstests der Hülle, von Fenstern und Türen reduziert werden.

6. Primärenergiebedarf

Die Zufuhr oder der Bedarf erneuerbarer Primärenergie (PER) bewegt sich zwischen 60 und 30 kWh/m² pro Jahr und wird überwiegend durch Fotovoltaik, Luft- und Erdwärme gewährleistet.

 

BIOARCHITEKTUR

Der Begriff „Ökologische Architektur“ oder „Bioarchitektur“ beschreibt die Architekturrichtung, im Rahmen der für Mensch und Umwelt nachhaltige Gebäude projektiert, umgesetzt, genutzt, niedergerissen, recycelt und neu erbaut werden. Nachhaltige Gebäude streben danach, den Einsatz von Materialien und Energie zu optimieren, was große ökologische und wirtschaftliche Vorteile bedeutet. Dadurch entsteht ein harmonisches Gleihgewicht zwischen Natur und Mensch.

Das Haus muss sich an uns wie eine „dritte Haut“ anpassen, uns Schutz, Rückzug und Gesundheit bieten.

Was versteht man unter „dritter Haut“?

Unsere erste Haut ist unser größtes Organ, die uns schützt, umgibt und über welche wir mit der Außenwelt in Kontakt treten. Unsere zweite Haut ist die Kleidung, die wir tragen. Unsere dritte Haut ist die um uns errichtete Umgebung.

Wir verbringen ungefähr 85-90 % unseres Lebens in Innenräumen. Innenräume können bis zu 900 chemische Substanzen,Partikel und biologische Materialien mit möglicherweise negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit besitzen. Die Exposition in Innenräumen gegenüber toxischen Chemikalien aus verschiedenen Quellen kann aufgrund der Belüftungsbedingungen deutlich höher sein als im Freien.

Die Bioarchitektur basiert auf 11 Grundprinzipien:

1. Beurteilung der Bedürfnisse

2. Ausführung des Bauvorhabens unter Berücksichtigung des lokalen Klimas

3. Energieersparnis

4. Nutzung erneuerbarer Energien

5. Wasserersparnis

6. Gesunde und biokompatible Materialien und Hygroskopizität

7. Verwendung von Materialien, die aus lokal erzeugten Rohstoffen gewonnen werden.

8. Verwendung von recylebaren Materialien

9. Vermeidung von Gesundheitsrisiken

10. Ökologische Abfallwirtschaft

11. Errichtung von hochwertigeren Gebäuden